Möbel auf Kredit kaufen: eine gute Idee?

moebelaufkreditDer Frühling ist gar nicht mehr so weit weg – und damit rückt auch die Zeit wieder näher, in der es Zeit für kleine und große Neuanfänge ist. Das gilt zum Beispiel für die Wohnung. Wenn es mit dem sprichwörtlichen Frühjahrsputz allein nicht getan ist, können frische Farbe an den Wänden und ein paar neue Möbel für ein komplett neues Wohngefühl sorgen.

Sowohl größere Renovierungen als auch neue Möbel können allerdings ganz schön teuer werden. Wer das Geld nicht auf der hohen Kante hat, der kann die Anschaffungen ganz einfach finanzieren. Dabei stellt sich dann die Frage: Soll ich einen Möbelkredit direkt beim Händler aufnehmen? Oder ist es schlauer, sich die erforderliche Summe bei der Bank beziehungsweise über einen Kreditvermittler zu holen?

Auf den ersten Blick scheint die Antwort klar zu sein: Viele Möbelhäuser werben mit 0-Prozent-Finanzierungen. Wie sollte irgendein anderes Darlehen da günstiger und vorteilhafter sein?, fragen viele Verbraucher. So einfach wie es scheint ist die Antwort aber gar nicht. Wer näher hinschaut, erkennt nämlich: Die Kredite im Möbelhaus sind in Wahrheit gar nicht „kostenlos“, sondern müssen über höhere Preise refinanziert werden. Das bedeutet gleichzeitig: Wenn Sie als Kunde auf die Finanzierung verzichten und stattdessen bar bezahlen, können Sie beim Kauf der Möbel häufig einen ordentlichen Nachlass aushandeln.

Vor diesem Hintergrund ist es häufig schlauer, sich vor dem Gang ins Möbelhaus eine Kreditzusage von der Bank oder von einem Darlehensvermittler zu holen. Mit diesem kleinen „Umweg“ bekommt man seine Wunschmöbel in den meisten Fällen deutlich günstiger.