Kredite mit Vorkosten? Finger weg!

Wer im Internet in die Suchmaschine das Wort „Kredit“ eingibt, der erhält Millionen Treffer angezeigt. Leider ist beileibe nicht jedes Angebot wirklich gut. Und viele sind sogar richtig schlecht – weil sie Geld kosten statt welches aufs Konto zu bringen.

Wie trennt man hier die Spreu vom Weizen? Wie findet man in der großen Masse der Anbieter genau diejenigen, denen man vertrauen kann? Die allerwichtigste Regel bei der Kreditsuche im Internet lautet: Niemals Vorkosten akzeptieren! Angebote, bei denen man vorab etwas bezahlen soll, sind praktisch nie zu empfehlen.

Angebot und Kreditvertrag müssen kostenlos sein

Nicht jeder, der online einen Kredit aufnehmen will, verfügt über eine erstklassige Bonität. Um ehrlich zu sein, sind die Ausgangsbedingungen manchmal sogar ziemlich schwierig: Bereits laufende Kredite, negative Schufa-Merkmale und andere Faktoren können sich als echte Stolpersteine auf dem Weg zur Kreditzusage entpuppen.

Da nehmen Verbraucher, die schon diverse Absagen erhalten haben, dankbar jeden Hinweis auf eine angeblich nahe Lösung an. Und sie freuen sich, wenn sie eine vermeintliche Kreditzusage in Händen halten. Was eine solche Zusage tatsächlich wert ist, zeigt sich allerdings mitunter erst beim Blick aufs Kleingedruckte. Oftmals verlangen die Anbieter nämlich erst einmal Gebühren. Das können mal 50 Euro sein, oft aber handelt es sich um dreistellige Summen. 200 oder 300 Euro für angebliche Vorleistungen, Auslagen etc. sind da keine Seltenheit.

Vorsicht: Wer sich auf die Zahlung einlässt, kommt dem gewünschten Kredit oft kein Stückchen näher. Das bezahlte Geld ist hingegen sehr sicher weg.

Deshalb gilt: Wenn irgendwo Vorkasse verlangt wird, nichts unterschreiben und auf keine Forderungen eingehen. Nur wenn das Kreditangebot und der Kreditvertrag kostenfrei zugeschickt werden, handelt es sich um ein seriöses Angebot.