Keinen Kredit bekommen? Das können die Gründe sein

Wenn von der Bank nach einer Kreditanfrage eine Absage kommt, dann ist der Ärger groß. Allerdings sollte man nun nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern stattdessen besser nach den Gründen für die Ablehnung suchen. Denn wenn man die kennt, kann man die Ausgangslage für die nächste Anfrage in vielen Fällen verbessern.

In diesem Artikel stellen wir die Gründe zusammen, die am häufigsten zu einer Kreditabsage führen – und wir sagen Ihnen, was Sie tun können, damit Sie beim nächsten Mal mehr Erfolg haben.

Kein Kredit, weil das Einkommen zu niedrig ist

Die Banken brauchen natürlich die Sicherheit, dass sie das verliehene Geld zurückbekommen werden. Deshalb prüfen sie vor einer Zusage, ob das Einkommen des Interessenten ausreicht. Hier gibt es auch bestimmte rechtliche Vorgaben zu beachten. Unterm Strich liegt der monatliche Mindestverdienst bei den meisten Banken bei etwa 1.300 Euro netto. Wer mehr verdient, hat gute Chancen auf einen Darlehen. Liegt das Einkommen darunter, gibt es eine Absage.

Was können Sie tun? Der beste Weg zum Kredit wäre natürlich eine Erhöhung des Einkommens. Das ist aber logischerweise nicht ohne Weiteres möglich, zumal die Banken Nebenjobs nur sehr bedingt oder gar nicht berücksichtigen. Ein guter Weg kann allerdings die gemeinsame Beantragung des Kredits mit einem zweiten Antragsteller sein. Wenn dieser Mitantragsteller ausreichend solvent ist, können Sie einen Kredit auch mit relativ geringem eigenen Einkommen bekommen.

Kein Kredit, weil zu viele andere Darlehen laufen

Wenn Sie schon einen oder mehrere Kredite laufen haben, kann das eine weitere Finanzierung erschweren. Die Banken müssen bei der Haushaltsrechnung auch die festen Kosten für die bestehenden Kreditraten berücksichtigen. Dadurch schmilzt das verfügbare Einkommen oft in sich zusammen – mit der Folge, dass ein weiteres Darlehen nicht genehmigt wird.

Was können Sie tun? In vielen Fällen haben Sie die Möglichkeit, Ihre monatliche Belastung durch eine Zusammenfassung der Kredite zu senken. Insbesondere Altverträge von vor drei oder vier Jahren sind oft deutlich zu teuer, weil die Zinsen in der Zwischenzeit massiv gesunken sind. Hier kann sich eine Umschuldung lohnen. Und bei dieser Gelegenheit können Sie mit der neuen Bank oft eine Kreditsumme vereinbaren, die über der bisherigen Restschuld liegt. Sie erhalten dann also zusätzlich zur Ablösung der Altkredite auch noch eine Auszahlung aufs Konto.

Kein Kredit wegen negativer Schufa

Eine „saubere Schufa“ ist bei den großen Banken in Deutschland zwingende Voraussetzung für einen Kredit. Sobald negative Merkmale vorhanden sind, senken die Großbanken automatisch den Daumen. Haben Sie einmal wegen Ihrer Schufa-Einträge eine Absage erhalten, ändert sich daran in der Regel auch bei einer zweiten oder dritten Anfrage nichts.

Was können Sie tun? Auch hier gibt es eine sehr effektive und erfolgversprechende Lösung: Fragen Sie einfach bei kleineren Banken oder bei privaten Kreditvermittlern nach einem Kredit. Seriöse Anbieter wie Bon-Kredit zum Beispiel können Ihnen auch bei negativer Schufa zu einem Darlehen verhelfen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass (wie bei Bon-Kredit) Angebot und Anfrage komplett kostenfrei sind und lassen Sie sich keinesfalls auf Vorkosten ein!