Die optimale Laufzeit für Ihr Darlehen

Kredit ist nicht gleich Kredit. Unterschiede gibt es nicht nur hinsichtlich der Darlehenssumme und der effektiven Jahreszinsen, sondern auch mit Blick auf die Laufzeit. Wie lange ein Kreditvertrag läuft, das hat Auswirkungen auf die Höhe der Zinsen.

Generell lässt sich sagen: Kredite mit sehr kurzen Laufzeiten von zum Beispiel 12 oder 24 Monaten sind günstiger zu bekommen als Darlehen mit einer langen Laufzeit von beispielsweise 72, 84 oder 96 Monaten.

Unabhängig von der gewählten Laufzeit gilt: Der vereinbarte Effektivzins wird für die komplette Vertragsdauer festgeschrieben. Das ist ein Grund dafür, warum Verbraucher für lange Laufzeiten einen gewissen Zinsaufschlag in Kauf nehmen müssen. Denn die jetzt vereinbarten günstigen Zinsen haben unter Umständen sechs, sieben oder acht Jahre Bestand. Das Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt kann dann schon wieder ganz anders aussehen. Deshalb preisen die Banken bei Krediten mit langen Laufzeiten einen gewissen „Puffer” ein.

Für den Kreditnehmer bedeutet die längere Laufzeit vor allem kleinere Raten. Denn wenn die Gesamtkreditsumme durch mehr Monate geteilt wird, fallen die einzelnen Zahlungen geringer aus. Wie sich unterschiedliche Laufzeiten auf den gewünschten Kredit auswirken, das kann man sich ganz einfach von der Bank oder von einem Kreditvermittler ausrechnen lassen.